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Für uns Ehemalige, Kinder und Jugendliche von 1960 bis in die späten Siebzigerjahre hinein, steht der Name Jungborn Internat für Kummer, Heimweh, Angst und Schmerz. Kampf ums Essen, stundenlanges Still sitzen, Eingesperrt-Sein im dunklen Abstellraum und warten ... und horchen ...'kommt ER, oder geht ER vorbei'? Das konnte im Aufenthaltsraum passieren oder spät abends, Stunden nach dem zu Bett gehen. Jahrzehnte lang war Wilhelm Korte,(am 20.06.1928 in Arnsberg geboren, sein Kinderheim Jungborn in Todtmoos wurde am 1.10.65 nach Brilon/Sauerland verlegt) der unumstrittene Diktator im Jungborn Internat. Die Öffentlichkeit sah davon nichts. Nur nette Jungens, die Sonntags in Anzügen in 2er-Reihen durch Brilon marschierten oder an Festtagen vor honorigen Briloner Bürgern Lieder vortrugen oder auf Veranstaltungen Altkleider verkauften. Und noch heute wird wohl dieses Bild gepflegt von einem angesehenen Mitbürger der Stadt. Die Realität im Hause Jungborn sah anders aus!


Hier war Onkel Willi nicht geachtet, sondern gefürchtet!


Um die 20 Kinder und Jugendliche in der Gewalt eines Mannes und seiner Familie unter einem Dach. Und wehe jemand wagte es bei der Polizei, den Besuchseltern, den eigenen Verwandten, den jugendamtlichen Kontrollbesuchern, die einmal im Jahr kamen und fragten, ob es Klagen gäbe, oder in Briefen an wen auch immer etwas von den Zuständen, der Gewalt zu berichten. Das gab erneute Prügel. Aber immer sodass es zwar wehtat, aber möglichst keine Spuren hinterließ. Erzieher, welche wagten „Onkel Willi“ zu widersprechen oder Erziehungsmethoden infrage zu stellen, wurden schnell ausgewechselt. So gab es so gut wie keine wirksame Kontrolle. Und Prügelstrafe war zu der Zeit sowieso gesellschaftlich durchaus akzeptiert.

Verstörte Kinder, in den 60er Jahren sogenannte 'schwer erziehbare' in jahrelanger Angst und Ohnmacht vor einem Mann. Wer in späteren Jahren bis heute, noch einmal versuchte Wilhelm Korte oder seine Hauswirtschafterin zur Rede zu stellen, bekam/bekommt mit Regelmäßigkeit zu hören "Du hast es nicht anders verdient".

Und wer etwa heute von der jetzigen Heimleiterin, der Tochter von Wilhelm Korte, Dagmar Korte, eine Stellungnahme zu den damaligen Zuständen haben möchte, wird kalt abgewiesen. "Man" war ja damals selber noch ein Kind. Für die Vergangenheit sei man nicht verantwortlich. Weder das Jungborn Internat noch seine angeschlossene Hans-Zulliger-Heimschule beweisen auch nur ansatzweise den Willen zu aufrichtiger Konfrontation mit der Vergangenheit. Leider reagierten diese Menschen nach alt bekannten Muster Ignoranz, Verleugnung, Drohung und Beschimpfungen. Heute ist man stolz auf sein sonderschul-pädagogisches Konzept. Wie aber soll ein noch so tolles Konzept, welches die Träger erarbeiten, in einer Einrichtung gelebt werden von Menschen die ihre Vergangenheit nicht ehrlich reflektieren? Man kann doch von den Menschen erwarten, die angetreten sind, Kinder und Jugendliche zu betreuen zu fördern und zu erziehen, dass sie sich immer wieder, in Frage stellen und stellen lassen. Und wenn man heute Bilder sieht von Kindern oder Berichte in Medien liest, dann glaubt man gerne, dass engagierte Pädagogen wert- und liebevolle Arbeit leisten.


Doch manche Kinder von Gestern leben heute noch und können noch nicht vergessen, was sie damals erleben mussten. Weil die Einrichtung noch existiert und weil dieselbe Familie in Privatverantwortung das Unternehmen weiterführt. Kinder, die oftmals schon verstört, aus anderen Heimen oder von zu Hause, in diese Einrichtung kamen und Verständnis, Geduld, Liebe und das Erziehungskonzept eines Hans-Zulligers gebraucht hätten. Und nicht bloß dessen Namen an einer Schule.

Wer hat damals Herrn Wilhelm Korte, seiner Frau und der Hauswirtschafterin (auch letztere mit lockerer Hand)die Genehmigung gegeben (siehe Link) Kinder und Jugendliche pädagogisch betreuen zu dürfen? Welche nachweisbare Qualifikation hatten die Genannten? Wer hat sie wie kontrolliert? Der Staat und die Kirchen stehen heute zu ihrer Verantwortung.

Die Internatsleitung vom Jungborn Internat nicht!

Wir verlangen Antworten auf unsere Fragen und ein öffentliches Bekenntnis der Geschehnisse wie die Betroffenen Ehemaligen es auf unserer Seite schildern und eine öffentliche Entschuldigung von allen Beteiligten, Erzieher und Lehrern als Entschädigung für seelische Demütigungen und körperliche Gewalt!


Nicht zuletzt konnte Herr Wilhelm Korte seine Familie - von der ein Teil seine Einrichtung heute weiter betreibt - gut von den Einnahmen ernähren und seinen eigenen Kindern eine auskömmliche Zukunft sichern.


Nicht alle ehemaligen Heimkinder haben diesen guten Start ins Leben geschafft.





Unsere heutigen Feinde!

Verjährungsfrist,

Verschleierung der Misshandlungen,

Nichtanerkennung als Opfer einer Gewalt,

Trauma langfristiger Folgeschäden.




Impressum

1.Zeitungsbericht in der WAZ!

Bericht einer Mutter, die Gegenwart im Internat 2014!


Die Hauseigene „Jungborn“ Hymne!

Wir Klagen An!

Prügel am Drübel

Staatl. unerkannte Einrichtung der Prügelstrafe

Jungborn Internat Brilon

Verwahranstalt für männliche Kinder und Jugendliche

der Jahrgänge 1960-2002 mit Förderschwerpunkt

Hintern Rücken und Wange und dem pädagogischen

Konzept „Willensbrechung Unterwerfung und Gehorsam“.

Unter Zuhilfenahme pädagogischer Hilfsmittel wie Gürtel

Handbesen Kleiderbügel Stock und einer sehr losen Hand.

In ehemaliger freier Trägerschaft von „Onkel Willi“.

Seit dem 01.08.201 ist das Briloner „Internat am Drübel“ umbenannt in „Internat am Rothaarsteig" sowie die daran angebundene „Hans-Zulliger-Schule"

unter der Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Ummeln.

Auszüge aus den Heimakten!

Das Müller Festival von 1969

Ein Hilferuf von Großeltern 2015! (postalische Antwort)

Tag der offenen Tür am 02.10.2015

„Der Zauber des Neuanfangs war sehr schnell wieder verflogen!“


NEW`S zum Treffen am 07.11.2015!

Bericht zum Treffen vom 07.11.2015!

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